Ausführliche Informationen des Mentors:
Unternehmenskrise bedeutet handeln. Wie in einer militärischen Notlage muss man durchgreifen! Wichtige Aspekte, die eine Kriegsführung ausmachen, und auf die sollten Sie sich heute einstellen, umfassen das Beurteilen der Lage, das logistische Aufstellen, das Erkennen der wunden Punkte und die personelle und materielle Unterstützung. Dabei sollten Verluste mit einkalkuliert werden, denn das Krisenmanagement erfordert punktgenaue Entwicklung und Fassung vom Morgen, in dem Ihr Unternehmen wieder wettbewerbsfähig, marktorientiert und gewinnertragreich arbeiten kann. Aber Sie sollten auch das AUS mit einkalkulieren, denn 60% aller uns bekannten Betriebe erkennen eine Krise erst, wenn das AUS eigentlich angebrachter wäre.
In der akuten Krise ist die Zeit begrenzt. Die Situation verschlechtert sich progressiv. Rasches Handeln tut not. Es darf keine Zeit verloren gehen, etwa durch langes „wieso und wer war schuld Palaver“. Unwichtige Fragen müssen verschoben werden. Es muss rascher gehandelt werden als je zuvor.
Es ist nicht damit getan, Strategien zu entwickeln, es muss vor allem sichergestellt sein, dass der Alltag gemeistert wird. Vor lauter Gestaltungsvorstellungen über das Morgen darf nicht vergessen werden, für das Heute Lösungen parat zu halten. Eine Konsolidierung muss sofort beginnen! Zeit, die Ihnen nur knapp zur Verfügung steht, darf nicht mit strategischen Konzeptionen oder großangelegten Unternehmensplänen, Zielsetzungen und „Ab morgen wird alles anders.......“-Palaver vertan werden. Sie müssen versuchen, die Einstellung der sofortigen Erkennung und des sofortigen Handelns zu praktizieren. Denn wichtiger als alle guten Worte und alle tollen Pläne ist immer noch der sichtbare Erfolg.
Ulf Pietruska
Zielgruppen:
- Rechtsabteilung
- Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen
- Gesellschafter, Beteiligungen, Inhaber
- Mitarbeiter aus diesen Abteilungen
- Führungskräfte, die sich mit Strategieentwicklungen befassen
- Betriebsmitglieder, die über betriebsverfassungsrechtliche Grundkenntnisse verfügen
- Mitarbeiter/innen mit Führungsverantwortung
zu befassende Themeninhalte - Krisenmanagement
- Erkennung von Krisen (Diagnose) Typologie einer Unternehmenskrise / Krisensymptome / Krisenstadien / Endogene / exogene Krisenherde
- Ermittlung von Krisen - Analyseverfahren / Merkmalbestimmung / Unternehmenskonsultauswahl
- Die Suche nach Handlungszielen - Sanierungsstrategien / Interessenausgleiche / Betriebsratsverhandlungen / Einigungsprozessverfahren
- Liquidationsbeherrschung - Mittelstellung / Kauf- oder Sicherungsarten / Stilllegung oder Ausgliederung
- Handlung einer Sanierung - Interessenausgleiche mit der Bank / Vergleichssituationen / Der Vergleich / Nachteilsausgleiche / Kündigungsarten und Kündigungsverfahren
- Insolvenzordnung / Sequestrationsempfangen / vorläufiger Insolvenzverwalter / Gutachtenerstellung / Insolvenzeröffnungsverfahren / Gläubigerversammlung und Gläubigerausschuss / Verfahrensprinzipien der InsO / Das Insolvenzgericht / Materielle Eröffnungsvoraussetzungen / Das Antragsverfahren / Insolvenzplanung / gerichtliches Schuldbereinigungsverfahren / Restschuldbefreiung
- Geschäftsführerhaftung - Subsidiäre Haftung / Gründungshaftung einer Kapitalgesellschaft für geschäftsführende Gesellschafter / Haftung nach § 43 Abs.3 GmbHG / Anspruch aus culpa in contrahendo (Verschweigen der Krise der GmbH) / Anspruch aus Haftung aus § 826 BGB (Schädigung des Gläubigers) / Kapitalherabsetzungsschwindel nach § 82 Abs. 2 Nr. 1 GmbHG / Haftungsbeispiele aus Verletzungen des GmbHG werden in Verbindung mit dem „Autokran“-Urteil vom 16.09.85 (BGHZ 95, 330) dem „Tiefbau“-Urteil vom 20.09.1989 (BGHZ 107, 7) und dem „Video“-Urteil vom 23.09.1991 (DB 1991,2176) genauestens erläutert
- GmbH Geschäftsführer in Bedrängnis
Bereiche, in welchen Ihnen der Mentor seine Hilfe anbietet:
Geschäftliche Beziehungen
Erfahrungen des Mentors:
Ulf Pietruska ist seit 1996 Insolvenzverwerter. Eine seiner Gesellschaften, die Condepot Industrieverwertung GmbH, arbeitet für Banken, Leasinggesellschaften, Insolvenzverwalter, öffentliche Einrichtungen und Liquidatoren. Die Condepot Industrieverwertung GmbH gehört in Deutschland zu den eher kleineren Sicherstellungsfirmen. Durch ihre direkte Nähe zu Polen etabliert sich die Condepot GmbH in Richtung der neuen EU-Mitgliedsstaaten.
Lebenslauf
- geboren im August 1972 in Forst/Lausitz
- 10jährige Schulbildung in der ehemaligen DDR
- Berufsausbildung zum Werkzeugmechaniker
- Abbruch der Lehre durch Eintritt der Wende 1990
- mit 17 Jahren nebenberuflicher Mitarbeiter der HMI Vertriebsorganisation
- mit 22 Jahren jüngster Dozent Brandenburgs - Motivationstraining
- 1994 Gründung des Wirtschaftsdienstes Pietruska (Berater)
- 1997 Gründung der Abacus Unternehmensberatung GmbH/Verkauf 2002
- 1998 Gründung der Condepot Industrieverwertung GmbH
- 2002 Gründung der Lotex Logistic Warenh. & Dienstleistung GmbH
- 2003 Beteiligung an der eyesky Servicepool GmbH - cross media produktion -
- 2003 feindliche Übernahme der B.E.P. Projektentwicklungs GmbH / Wandelung B.E.P. Holding GmbH
- 2004 Gründung der lotex24 Sp.zo.o in Polen
- 2007 Beteiligung an der Aldecor Manufaktur
- 2008 feindliche Übernahme eines Produktionsbetriebes - noch nicht benannt
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